Unterabschnitte


5.2 Erzeugen der fli4l Archive/Bootmedien unter Windows

Es wird das Tool 'AutoIt3' verwendet (http://www.autoitscript.com/autoit3/). Dieses ermöglicht eine 'grafische' Ausgabe, sowie Dialoge, mit denen die in den folgenden Abschnitten beschriebenen Variablen beinflusst werden können.

mkfli4l.bat

Das Build-Programm erkennt selbständig die unterschiedlichen Bootvarianten.

Der Aufruf von 'mkfli4l.bat' kann direkt aus dem Windows Explorer erfolgen, wenn man keine optionalen Parameter verwenden möchte.

Die Aktionen des Build-Programms werden durch verschiedene Mechanismen gesteuert:

An Hand der Konfigurationsvariable BOOT_TYPE entscheidet sich, welche Aktion das Build-Programm ausführt:

Die Beschreibung der Variablen der Konfigurationsdatei <config>/mkfli4l.conf finden sie im Kapitel Steuerungsdatei mkfli4l.conf.

5.2.1 Kommandozeilenoptionen

Ein weiterer Steuerungsmechanismus ist das Anhängen von Optionsparametern an den Aufruf des Build-Programms auf der Kommandozeile. Die Steuerungsmöglichkeiten entsprechen denen der Steuerungsdatei mkfli4l.conf. Die Angabe von Optionsparametern überschreiben die Werte aus der Steuerungsdatei. Aus Komfortgründen unterscheiden sich die Namen der Optionsparameter von den Namen der Variablen aus der Steuerungsdatei. Es existiert teilweise eine Kurz- und eine Langform:

Usage: mkfli4l.bat [options] [config-dir]

-c, --clean             cleanup the build-directory
-b, --build <dir>       sets build-directory to <dir> for the fli4l-files
-v, --verbose           verbose - some debug-output
-s, --safe              safe-mode for floppy-boot
-d, --drive X:          set target-drive to X: - default a:
    --filesonly         creates only fli4l-files - does not create a disk
    --no-squeeze        don't compress shell scripts
-h, --help              display this usage

config-dir              sets other config-directory - default is "config"

*** Remote-Update options
--remoteupdate          remote-update via scp, implies "--filesonly" 
--remoteuser <name>     user name for remote-update - default is "fli4l"
--remotehost <host>     hostname or IP of remote machine - default
                        is HOSTNAME set in [config-dir]/base.txt
--remotepath <path>     pathname on remote maschine - default is "/boot"
--remoteport <portnr>   portnumber of the sshd on remote maschine

*** GUI-Options
--no-gui                disable the config-GUI
--lang                  change language
                        [deutsch|english|francais|hungarian|nederlands]

Als letzter Optionsparameter kann ein alternatives Konfigurationverzeichnis übergeben werden. Das normale Konfigurationsverzeichnis heißt config und liegt direkt im fli4l Wurzelverzeichnis. An diesem Ort legen alle fli4l Pakete die Konfirgurationsdateien ab. Möchte man mehr als eine Konfiguration verwalten, so erstellt man sich ein weiteres Verzeichnis, z.B. hd.conf, legt dort eine Kopie der Konfigurationsdateien ab und verändert diese den Anforderungen entsprechend. Hier einige Beispiele:

     mkfli4l.bat -s fd.conf
     mkfli4l.bat -v -d b:
     mkfli4l.bat --no-gui config.hd

5.2.2 Konfigurationsdialog - allgemeine Einstellungen

Abbildung 5.1: Einstellungen
Image win_build_build

In diesem Dialog werden die Einstellungen für die Archiv/Diskettenerstellung festgelegt:

Mit der Schaltfläche Aktuelle Einstellungen in mkfli4l.conf speichern können die aktuell eingestellten Werte in der mkfli4l.conf gespeichert werden.

5.2.3 Konfigurationsdialog - Einstellungen für Diskette

Abbildung 5.2: Einstellungen für Diskette
Image win_build_floppy

In diesem Dialog werden die Einstellungen für die Erstellung einer Diskette festgelegt:

5.2.4 Konfigurationsdialog - Einstellungen für Remoteupdate

Abbildung 5.3: Einstellungen für Remoteupdate
Image win_build_remoteupdate

In diesem Dialog werden die Einstellungen für den Remoteupdate festgelegt:

5.2.5 Konfigurationsdialog - Einstellungen für direkten HD-Install

Abbildung 5.4: Einstellungen für direkten HD-Install
Image win_build_hd_install

In diesem Dialog können die Optionen für den direkten HD-Install auf einer entsprechend partitionierten und formatierten CF-Karte in einem USB-Reader eingestellt werden.

Mögliche Optionen:

Hinweis zur Partionierung und Formatierung der CF: Für eine HD-Installation nach TYP A (siehe dazu Paket HD) muss auf der CF eine primäre aktive und formatierte FAT-Partitionen vorhanden sein. Möchte man weiterhin auch eine Datenpartiton benutzen, wird zusätzlich eine Linux-Partition, die mit dem Dateisystem ext3 formatiert ist, sowie die Datei hd.cfg auf der FAT-Partiton benötigt (hierzu sollten unbedingt die Hinweise im Paket HD beachtet werden).

Das Fli4l-Team
23. Februar 2006